„St. Gallus“ Kaufungen

St.Gallus-Kirche Kaufungen

 

St.Gallus-Kirche

St.Gallus-Kirche

 

Die Kirche St. Gallus bestimmt mit der ehemaligen Schule und dem historischen Rittergut (einst die Burg des Kunz von Kaufungen) den Dorfkern. Ihren Namen hat die Kirche nach dem irischen Benediktinermönch Gallus (550-650), der heidnische Germanen im Raum der Zwickauer Mulde missionierte.
Die Grundmauern gehen auf die Zeit der Besiedlung um 1170 zurück. Sie wurde im romanischen Stil als Wehrturmkirche erbaut und soll anfänglich für Christen und Heiden zugleich als Bethaus gedient haben.
Bis zur Zerstörung der Burg Kaufungen im 15. Jh. war sie Teil der Burganlage. Im 17. Jh. erfolgte der Anbau des Kirchenschiffs das bis in die heutige Zeit mehrmals umgebaut wurde. So wurden unter anderem 1902 ein Vorhaus mit großen Eingangstüren und der Heizungskeller mit einem irischen Ofen gebaut. Im Laufe der Erneuerung bis 1975 wurde die obere Empore entfernt, dadurch kann mehr Licht in das Kircheninnere fließen und lässt den Innenraum heller und freundlicher erscheinen.

Die Kirche hat ihren Namen nach dem irischen Benediktinermönch Gallus (550-650), der heidnische Germanen im Raum der Zwickauer Mulde missionierte.
Sie wurde um 1170 im romanischen Stil als Wehrturmkirche erbaut und soll anfänglich für Christen und Heiden zugleich als Bethaus gedient haben.
Bis zur Zerstörung der Burg Kaufungen im 15. Jh. war sie Teil der Burganlage. Im 17. Jh. erfolgte der Anbau des Kirchenschiffs das bis in die heutige Zeit mehrmals umgebaut wurde. So wurden unter anderem 1902 ein Vorhaus mit großen Eingangstüren und der Heizungskeller mit einen irischen Ofen gebaut. Im Laufe der Erneuerung bis 1975 wurde die obere Empore entfernt, dadurch kann mehr Licht in das Kircheninnere fließen und lässt den Innenraum heller und freundlicher erscheinen.

Blick in den Altarraum

Altarraum

Über dem Altartisch aus Cottaer Sandstein erhebt sich ein lebensgroßes Kruzifix aus den 15. Jh..
Bis 1902 stand an diese Stelle ein geschnitzter Marienaltar der zum Teil aus dem 14. Jh. stammt, dieser ist seitdem in der Sakristei untergebracht.

Taufstein

Taufstein

Der Taufstein aus Hilbersdorfer Sandstein stammt aus dem Jahr 1825 und wurde 1902 zu der jetzigen Form umgestaltet.

Kreuzbach-Orgel

Kreuzbach-Orgel

Die Orgel wurde 1902 vom Orgelbaumeister Reinhard Kreuzbach aus Borna in das alte Gehäuse eingebaut. 2012 wurde die Orgel restauriert.

 

 

Das Geläut, bestehend aus 3 Stahlglocken, wurde 1921 von der Glockengießerei Schilling und Lattermann aus Apolda gefertigt. Die 4. Taufglocke aus Bronze wurde 1942 für Kriegszwecke abgegeben, 1948 zurückgeführt und nach Wolkenburg geschenkt.

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